Okinawa Goju Ryu Karate
Karate Do kann übersetzt werden als "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand (手: Te) ist leer. Kara (空: leer) hat auch eine philosophische Bedeutung. Der Karateka soll sich von negativen Gedanken und Erwartungen befreien, um in allen Lebenssituationen angemessen handeln zu können. Karate - Do ist die Weiterentwicklung der Jahrtausende alten waffenlosen Kampftechniken Asiens. Bodhidharma kam von Indien nach China und gründete dort vor ca. 1500 Jahren das Shaolin-Kloster, um seine Lehre weiterzugeben. Um die Mönche für die anstrengenden Meditationen zu kräftigen, unterwies er sie in alten indischen Kampfkünsten. Durch Kaufleute und reisende Mönche kamen die über Jahrhunderte weiterentwickelten Kampfformen nach Okinawa. Dort vermischten sie sich mit den vorhandenen Kampfformen Nahate und Tode.
Heute ist Karate eine der wirkungsvollsten Formen der Selbstverteidigung. Da Karate über die Bewegungslehre und Technik hinausreicht und Geist, Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung in den Mittelpunkt stellt, ist es für Kinder und Erwachsene bis ins hohe Alter möglich zu trainieren. Im Kobukan in München Schwabing wird das ursprüngliche Okinawa Goju-Ryu Karate (剛柔流空手) ausgeübt. Wolfgang Spielvogels persönlicher Lehrer war Sensei Harunobu Matsuba. Vor allem im Kinder- und Jugendbereich wird das Interesse an Sport Karate unterstützt und gefördert. Optimale Wettkampf Vorbereitung wird durch Wolfgang Spielvogels Erfahrungen als Karate Wettkämpfer (bis 1996) und Kampfrichter gewährleistet. Im Training mit Erwachsenen werden intensiv Kihon (Karate Grundschule) Kata (Formen), Kata no Bunkai (Anwendungen der Karate Kata), Selbstverteidigung und die spezielle Goju Ryu Atemtechnik, die zur Mobilisierung innerer Energien und zur Gesunderhaltung dient, geübt. |


